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„suPeer“ – das Peer-Projekt an der HTL Grieskirchen

Projektname:


„suPeer“ ist eine Wortkreation der Peers der HTL Grieskirchen und soll die Begriffe „super“ und „Peer“ miteinander verbinden; zusätzlich steht das „s“ für „sozial“, das „u“ für „unterstützend“, das „P“ für „persönlich“, das erste „e“ für „engagiert“, das zweite „e“ für „entfaltend“ und das „r“ für „rücksichtsvoll“.

 

 

Ausgangssituation:

 

An unserer Schule wird seit 2013 die unverbindliche Übung „Peer-Education“ angeboten.


Schülerinnen und Schüler aus den dritten Klassen kümmern sich um Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen, indem sie beim Kennenlerntag dabei sind, die ersten Klassen in den Pausen besuchen und ein- bis zweistündige Workshops mit den Schülerinnen und Schülern gestalten. In regelmäßigen Treffen der Peers mit ihren Betreuern wird die Arbeit der Peers mit den Schülerinnen und Schülern reflektiert und die Workshops werden vorbereitet. Außerdem werden mit den Peers bei diesen Treffen Übungen zu den Bereichen Selbst- und Fremdwahrnehmung, Eigenverantwortung und Teamverhalten gemacht.


Die meisten der Peers nehmen auch noch in der vierten Klasse am Projekt „Peer-Education“ teil. Zu Beginn der vierten Klasse fahren die Betreuer mit diesen Peers für ein Wochenende (Freitagnachmittag – Samstagmittag) weg, um die Gemeinschaft zu fördern, die bisherige Arbeit zu reflektieren und um Theorie und vor allem Übungen zum Thema „Kommunikation“ zu machen. Einige dieser Übungen machen dann diese Peers bei Workshops mit den mittlerweile zweiten Klassen. Die Betreuung wird also fortgesetzt, aber nicht mehr so intensiv. Dafür geben Peers aus den vierten Klassen ihre Erfahrungen den Peers aus den dritten Klassen weiter, in dem sie bei manchen Treffen der Peers der dritten Klassen mit den Betreuern dabei sind, Übungen anleiten und ihre Erfahrungen schildern. Auch nach dem Wochenende finden regelmäßig Treffen der Betreuer mit den Peers aus den vierten Klassen statt, bei denen zu den Themen Kommunikation und Konflikte gearbeitet wird.


Am Ende des Schuljahres treffen sich alle zu einer gemütlichen Kaffee-, Tee- und Kuchenrunde.

 

 

Zielsetzung:

 

Wir möchten das Projekt auch in den folgenden Schuljahren fortsetzen, weil sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Schule dadurch viele Vorteile haben/hat:


  • Soziale und personale Kompetenzen der ausgebildeten Peers werden, einerseits durch die Ausbildung und kontinuierliche Betreuung durch das Projektteam, andererseits durch die Weitergabe ihrer gewonnenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen an andere Schülerinnen und Schüler, gestärkt (Kommunikationsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Wahrnehmungsfähigkeit, Eigeninitiative, Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, ...).

  • Den Schülerinnen und Schülern der ersten Klasse wird der Schuleinstieg erleichtert.

  • Die Schülerinnen und Schüler, mit denen die Peers arbeiten, können wichtige Lernerfahrungen sammeln (Wahrnehmen der Bedeutung gegenseitiger Unterstützung, Problembewältigungstechniken, Bedeutung von Zielsetzungen, Verantwortungsbewusstsein, ...).

  • Das Gemeinschaftsgefühl an der Schule insgesamt kann gestärkt werden.